Pressemitteilung · 18.09.2026

Schutz vor Sabotage: Arcos schließt 5,5-Millionen-Euro-Seed-Finanzierung ab.

Stern und Wortmarke von Arcos über einer Luftaufnahme einer Straße entlang einer dunklen, flachen Weite unter tiefen Wolken.

München, 18. September 2026 — Arcos hat eine Seed-Finanzierung über 5,5 Millionen Euro abgeschlossen. Dahinter steht nicht nur privates Kapital, sondern teils die öffentliche Hand selbst: An der Runde beteiligt sind der High-Tech Gründerfonds (HTGF), zu dessen Investoren das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und KfW Capital gehören, Bayern Kapital, Pact, Haufe und Robin Capital sowie strategische Business Angels. Ihr Auftrag ist ausdrücklich formuliert: ein ziviler Sicherheitsprovider, der von Tag eins an vollständig handlungsfähig ist und durch moderne Technologie den Unterschied macht.

  • Arcos hat eine Seed-Finanzierung über 5,5 Millionen Euro abgeschlossen. Beteiligt sind HTGF, Bayern Kapital, Pact, Haufe, Robin Capital und strategische Business Angels.
  • Das Münchner Unternehmen verbindet Infrastruktur, Signalverarbeitung und die operative Bearbeitung von Sicherheitsvorfällen in einer integrierten Infrastruktur.
  • Mit dem Kapital baut Arcos sein Team aus, erweitert sein Produktportfolio und fokussiert zunächst Anwendungen in kritischer Infrastruktur.

Warum jetzt.

Die Sicherheitswirtschaft steht vor einem beispiellosen Wandel: In Wohnungen, Gewerbeobjekten, Bahnhöfen, Umspannwerken und Rechenzentren wird Sensorik in einer Breite ausgerollt, die es vorher nicht gab. Gleichzeitig steht weniger Personal zur Verfügung. Sensorik erkennt, dass etwas passiert. Entscheidend ist, wie schnell und wie verlässlich daraus eine konkrete Maßnahme wird.

Was jahrelang als Worst-Case-Szenario galt, ist Alltag geworden: Anschläge auf Umspannwerke, brennende Kabelschächte an Bahnstrecken, Drohnen über Flughäfen und Industrieanlagen. Angriffe auf Infrastruktur, die niemand rund um die Uhr im Blick hat, funktionieren, weil niemand hinschaut. Dieser Strukturwandel ist in diesem Tempo nur mit neuer Technologie zu stemmen.

Eine Infrastruktur statt Einzelteile.

Arcos baut und betreibt diese Infrastruktur von Anfang bis Ende: Jedes Signal aus jeder angebundenen Quelle wird verstanden, jede Entscheidung an einer Stelle getroffen, jeder Vorfall bis zum Abschluss geführt, jeder Schritt nachgewiesen. Über Eskalationen entscheiden Menschen, dort wo Urteilsvermögen zählt. Unsere Infrastruktur ersetzt die Sammlung getrennter Systeme, mit der Betreiber sich heute behelfen.

Bei Arcos wird nichts davon zugeliefert. Wer eine Zentrale selbst betreibt, weiß, was nachts um drei wirklich passiert. Wer die Software dazu selbst baut, ändert sie am nächsten Morgen. Nutzer, Betreiber und Entwickler sind dieselben: Was im Betrieb fehlt, wird an derselben Stelle gebaut, nicht beim Hersteller beantragt. So wird das System mit jeder Aufschaltung besser, statt mit jeder Erweiterung komplizierter.

Gebaut ist es für die Breite, nicht für den Sonderfall. Dieselbe Zentrale, dieselbe Software, dieselben Abläufe tragen die Wohnung, das Gewerbeobjekt, die Baustelle und die kritische Anlage. Was für ein Objekt gilt, gilt für alle. Damit entstehen Lösungen so schnell, wie die Gefährdungslage sie fordert.

Nächste Schritte.

Mit einem qualifizierten Team ist Arcos operativ gut aufgestellt. Mit den Mitteln der Finanzierung baut Arcos sein Team in Deutschland weiter aus, erweitert seine Plattform und bereitet die Skalierung im Markt der kritischen Infrastruktur vor. Als nächsten Schritt strebt Arcos den Eintritt in weitere europäische Märkte an.

Auf der Security Essen, der Leitmesse der Branche, ist Arcos vom 22. bis 25. September 2026 vertreten. Am 25. September spricht Louis Wübben im KRITIS-Fachforum zu kritischer Infrastruktur.

„Diese Branche entscheidet mit darüber, ob das Land funktioniert, und sie verändert sich schneller als je zuvor. Mehr Sensorik, weniger Personal. Was fehlt, ist jemand, der hinschaut. Genau das bauen wir, mit eigener Technologie und dem Angebot eines Komplettdienstleisters.“

Louis Wübben, Gründer und Geschäftsführer von Arcos

„Wir verbinden die Verarbeitung der Signale und den operativen Prozess in einem System. Dadurch sehen wir im täglichen Betrieb sofort, wo Abläufe verbessert werden müssen — und können diese Verbesserungen selbst umsetzen.“

Moritz Steigerwald, Gründer und Geschäftsführer von Arcos

„Der Schutz kritischer Infrastruktur ist eine zentrale Aufgabe unserer Zeit. Mit Arcos setzen wir auf ein herausragendes Team, das diesen rasant wachsenden Markt prägen wird, und stärken zugleich Europas Sicherheit und technologische Souveränität.“

Sebastian Borek, Geschäftsführer des High-Tech Gründerfonds

Über Arcos.

Arcos ist ein ziviler Sicherheitsprovider. Arcos baut und betreibt zivile Sicherheit von Anfang bis Ende: von der hochgesicherten Infrastruktur, in der die Signale zusammenlaufen, bis zur Technologie, auf der sie läuft. Unser Anspruch ist, dass das, wovon unsere Gesellschaften abhängen, nie ungeschützt bleibt. Arcos sitzt in München. Zu den Investoren zählen der High-Tech Gründerfonds (HTGF), Bayern Kapital, Pact, Haufe und Robin Capital sowie strategische Business Angels.

Pressekontakt.

Louis Wübben, Gründer und Geschäftsführer · louis@arcos.eu · arcos.eu

Sicherheit entsteht, sie ist nicht gegeben.